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Für die Zukunft sorgen

Viele Menschen blicken in die Zukunft und sorgen entsprechend vor. Nicht wenige haben Bausparverträge abgeschlossen und nehmen finanzielle Entbehrungen in Kauf, um sich eines Tages ein Haus oder ein Eigenheim leisten zu können. Andere ernähren und bewegen sich bewusst, um im Alter noch gesund zu leben. Manche legen besonderen Wert auf den Umweltschutz und verzichten z.B. auf dem Komfort sich mit dem Auto zu bewegen. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Wir haben leider keine Garantie, ob wir die eigenen Ziele auch erreichen werden.

Jesus hat für seine und unsere Zukunft gelebt und gelitten. Er hat immer das Ziel vor Augen, dass wir eines Tages mit ihm im Paradies leben werden. Darum ist er für unsere Sünden gestorben. Wir sind eingeladen, ebenfalls dieses Ziel im Blick zu haben und danach zu leben. Es ist ein ständiger Kampf, uns auf das zugesagte erfüllte ewige Leben vorzubereiten. Die Lesung vom Tage ermutigt uns, ein Leben in dieser Hoffnung zu führen (Hebr. 12, 1-4). Der Blick auf ein vollkommenes Leben in Gottes Herrlichkeit gibt mir Zuversicht und Ideenreichtum in der Nachfolge Jesu. Der Hl. Ignatius von Loyola erkannte einen Weg, um Jesus nachzufolgen, indem er sein Leben als ein ständiges Gebet betrachtete. Damit brachte er zum Ausdruck, dass wir dadurch Gott in allem wahrnehmen und miteinbeziehen.

Ich habe schon lange die Herausforderung, Jesus immer gegenwärtig im Blick zu haben, angenommen. Glaubenszeugen wie der Hl. Ignatius und viele andere, ermutigen mich, mein Leben als ein ständiges Gebet weiterzuführen. Ich lade Sie ein, sich ebenfalls jederzeit auf Jesu Gegenwart und seinem Geist einzulassen. So können wir im Glauben reifen und immer wieder Kraft finden, unser gemeinsames Ziel, ein Leben im Paradies, entgegenzugehen. Dieses Ziel ist uns garantiert.

Ihr Diakon R. John