LÜTTRINGHAUSER GESPRÄCHE 2019

12.11.2019 (19:30 - 21:45)

Welcher Wandel für die Zukunft?
Klimatische Veränderungen in Gesellschaft, Ökologie und Religion

Mit Klimawandel werden heiße Sommer, verheerende Stürme und steigender Meeresspiegel verbunden. Klima ist jedoch mehr als nur Wetter. Es ist geprägt von Prozessen innerhalb der Atmosphäre und wird dabei zu einem Wechselspiel aller Sphären der Erde an einem konkreten Ort. Klima hat viele Dimensionen, die auch andere Lebensbereiche berühren.
Die Lüttringhauser Gespräche 2019 widmen sich dem Klima, seinem Wandel und den Chancen zur Gestaltung vor Ort. Dabei werden neben Naturphänomenen die Gestaltung der Lebenswelten und städtischen Quartiere sowie der Wandel in Kirche und religiösem Verständnis in den Blick genommen. Die Veränderungen des Klimas und seiner Spielarten in gesellschaftlicher, ökologischer und religiöser Hinsicht bestimmen unsere Zukunft, unser Zusammenleben und Grundlagen kommender Generationen. Welche Klimaveränderungen betreffen uns direkt? Welche Prioritäten setzen wir vor Ort? Und wie können wir Zukunft generationengerecht und klimafreundlich mitgestalten?
Unsere Referentin und Referenten gehen diesen Fragen an drei Abenden auf den Grund und möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen.

»Soziales Klima em Dorp«
Auch in Zukunft unsere Heimat?

Das Lebensumfeld mit seinen Orten und Räumen unterliegt steten Veränderungen. Strukturwandel und demografische Entwicklungen gehen als wichtige Faktoren quer durch städtische und ländliche Regionen. Klischees wie Stadt- und Land- oder Ost- und Westgefälle sind zukünftig zu überdenken. Wie Orte und Räume sowie Stadtentwicklung, Quartiersplanung oder Sozialraum aussehen und gestaltet werden können, wird von der Raumwissenschaft in den Blick genommen: Neben dem städtischen Raum geht es ihr um Herausforderungen in ländlichen und dörflichen Regionen und um das soziale Lebensumfeld der Bewohner.
Wie können Orte und Räume Impulse für ein Miteinander initiieren?
Wie können sie für Begegnung und Dialog gestaltet werden?
Welche Potentiale entfalten Kunst und Kultur im Sozialraum?
Beispiele aus der Umgebung zeigen Perspektiven für Integration und am Gemeinwesen orientierte Projekte.

Andy Dino Iussa berichtet zwischendurch von Projekten im Sozialraum (Weltort Lennep, Weltort Garten)


Prof. Dr. Ulrich Deinet lehrt seit 2006 als Sozialwissenschaftler Didaktik und methodisches Handeln/Verwaltung
und Organisation und war von 2003 bis 2006 Vertretungsprofessor für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik an der
FH Düsseldorf. Neben Lehraufträgen arbeitete er zuvor als Referent in der Fachberatung Jugendarbeit im Landesjugendamt beim Landschaftsverband Westfalen Lippe in Münster sowie als Jugendreferent beim Jugendreferat des Kirchenkreisverbandes Düsseldorf.

Andy Dino Iussa ist seit November 2017 »Engagementförderer« in der Katholischen Pfarrei St. Bonaventura und Hl. Kreuz. Er ist tätig als Theaterregisseur, Dramaturg, Kunst- und Kulturprojektentwickler, Programmleiter Kulturzentrum Bandfabrik (Wuppertal) und bis 2017 als Mitarbeiter im Bund-Länder-Programm Soziale Stadt.

Ev. Gemeindehaus
Ludwig-Steil -Platz 2, 42899 Remscheid

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